Ernährungsmedizin

so wäre es gesund!

Die Menschen, die stationär im Krankenhaus behandelt werden, haben fast alle eine Mangelernährung. Hierdurch steigen die Operationskomplikationen, die Infektabwehr ist eingeschränkt, die Patienten liegen länger im Krankenhaus.

Es wurde nun immer klarer, dass die Ernährungsmedizin gestärkt und weiter entwickelt werden muss. Wir begannen zunächst mit der Erfassung des Ernährungszustandes bei Aufnahme des Patienten, um bedrohlich mangelernährte Patienten zu identifizieren. Diese Patienten bekommen vor Operationen und parallel zu den anderen Therapien zunächst eine Ernährungsintervention. Das bedeutet dass sie eine hochkalorische Ernährung bekommen und Mängel gezielt ausgeglichen werden.

Nachdem die Patienten in der Regel keine Waage besitzen, ist die Abschätzung des Gewichtsverlustes schwierig. Die Menschen in Nepal denken in der Regel nicht über ihr Körpergewicht nach und können somit kaum Angaben machen.

Für alle Menschen ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung lebenswichtig. Die Verfügbarkeit einer solchen Ernährung ist in armen Ländern nicht gegeben. In Nepal hungern viele Menschen oder ernähren sich nicht gesund. Durch die Armut ist das Essen einseitig, durch den Mangel an Kühlschränken und Möglichkeiten zur Konservierung leidet die Hygiene. In den Städten nimmt billiges Junk-Food zu. All das führt zu Krankheiten bzw. verschlechtert bestehende Probleme und verzögert Heilungsprozesse.