Kleine gute Taten

Die Preise und Gebühren sind in Nepal im Vergleich zu reichen Ländern sehr niedrig. Trotzdem können die Nepali oft auch das wenige Geld nicht aufbringen, das vielleicht nötig wäre, um einen Schritt weiterzukommen.

Grob geschätzt kann man sagen, dass die Preise für Ausbildung oder Medizin ungefähr bei 10 % unserer Preise liegen. Das bedeutet nun, dass Geld, das wir spenden, in Nepal zehnmal so viel wert ist. Die Spende hat also eine erhebliche Rendite!

Seit Jahren nehme ich immer etwas Geld mit, Freunde geben mir etwas, um damit Gutes zu tun - Geschenke außerhalb der Stiftungen. Diese Spenden versuche ich gezielt Menschen zu geben, die aus eigener Kraft nicht mehr weiterkommen.

Mag sein, dass das nicht Nepal ändert in seiner Not. Für den einzelnen ist es aber eine entscheidende Hilfe und ändert oft das Leben, manchmal für eine ganze Familie.

Nepal ist ein bitter armes Land. Es gibt hier sehr reiche Menschen, aber es gibt auch Armut, die man sich in westlichen Ländern kaum vorstellen kann - dies ist die überwiegende Mehrheit. Menschen, die nahezu gar kein Geld besitzen und sich fast vollständig selbst versorgen müssen. Andere, die so eingeschränkte Mittel haben, dass sie sich nur das Allernötigste kaufen können. Für diese vielen Menschen ist es unvorstellbar, den Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen oder medizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass staatliche Hilfen diese Armut nicht ausgleichen oder lindern.